
04 Nov 2011
Der Stuhl Jill ist das Resultat der ersten Zusammenarbeit von Vitra mit Alfredo Häberli. Inspiriert von den Anfängen der Sperrholzverformung lotet Jill die heutigen Grenzen dieser Technik aus und bietet dabei einen erstaunlichen Komfort.
In den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelang Charles Eames erstmals der Übergang von zwei- zu dreidimensionaler Verformung von Sperrholz, was körpergerechte, organisch geformte Sitzmöbel ermöglichte, aber nie eine einteilige Sitzschale.
Mit Jill bezieht sich Alfredo Häberli nun formal auf die damalige Zeit und setzt diese mit Vitra auf dem neuesten Stand der Plywood-Technologie in einer organisch geformten Sitzschale um.
In einem patentierten Verfahren werden die Furniere von Jill wie ein Band gebogen, bis sie in der Sitzfläche mittig aneinander stossen. Dadurch entsteht eine im Übergang von Sitz und Rücken offene und damit flexible Schale, deren Furnierdicke sich nach oben hin verjüngt – eine skulpturale Form, die den Konturen des Körpers folgt und ihn dank hoher Flexibilität mit erstaunlichem Sitzkomfort aufnimmt.
Die Untergestelle von Jill aus Stahlrohr, Aluminium und Holz geben dem Stuhl einen zeitgenössischen Ausdruck – auch in ihrer kräftig-expressiven Farbgebung, die auf die optional erhältlichen Stoffbezüge abgestimmt ist.
Verfügbar: Jill Tube mit Stahlrohr-Vierbeinuntergestell. Jill Wood mit Holz-Untergestell.
Verfügbar ab ca. Juli 2012: Jill Fourstar mit drehbarem Vierstern-Untergestell und Rückdrehgasfeder.