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Vitra hatte sich schon früh das Nachdenken über die Natur des Arbeitsplatzes zur Aufgabe gemacht. Gleich das erste Büromöbelprogramm, dem Vitra über seine Distribution in Europa zugetan war, gilt als die früheste für das Open Plan Office gedachte Möbelfamilie.
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Der langjährige Braun-Chefdesigner Dieter Rams über die Entwicklung der Designprozesse des Kronberger Unternehmens.
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Vitra war schon immer der Überzeugung, dass es natürlich zum Gebrauchswert und zur Nützlichkeit eines Möbels dazugehört, dass weder seine Produktion, noch seine Benutzung oder seine Entsorgung in einen Schaden für den Benutzer münde. Genauso wie Schönheit und Funktionalität gehört der Umweltbezug zur Natur der Sache und ist Aufgabe von Design. Wenn der Umgang mit ihr giftig ist, funktioniert sie auch nicht.
1986 wird die Arbeitsgruppe „Vitra und die Umwelt“ gegründet. Dieses Datum markiert nicht den Beginn des Bemühens um Ökologie bei Vitra. Das gab es schon, bevor es ein Wort dafür gegeben hat.
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Vier Jahre lang haben Ronan und Erwan Bouroullec mit Vitra an einem Stuhl gearbeitet, dessen Struktur vom Wachstum der Pflanzen abgeleitet ist. Wir stellen den ungewöhnlichen Entwurf Vegetal vor – und dokumentieren den komplexen Design-Prozess.
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Wir müssen uns wieder fragen, worum es eigentlich geht. Unser Beruf ist eine Dienstleistung, doch im Lauf der letzten Jahrzehnte ist das in den Hintergrund getreten, ja aus dem Blickfeld geraten.
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Die Vitra-Sammlung umfasst neben Sottsass und Memphis auch Panton und Kuramata, Aalto und Arad, Pesce und Colombo. Sie reicht sogar zurück bis in die Frühzeit der industriellen Produktion, mit Thonet etwa, und noch weiter. Eine von weniger Neugierde geleitete Firma würde sich fragen: Warum so viel Zeit und Kraft in die Bewahrung eines Erbes investieren, das man auch als wirtschaftliche Konkurrenz betrachten kann?
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Slow Chair, entworfen von Ronan und Erwan Bouroullec für die Vitra Home Kollektion sieht nicht nur super aus und ist grandios bequem – sein transparenter, dreidimensional gestrickter Bezug aus elastischem Polyestergarn bedeutet außerdem eine technische Innovation, die Konstrukteure und Entwickler gleichermaßen herausforderte.
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Sie umfasst Möbel, Zeichnungen, Manuskripte, Fotos, Studien und Prototypen. Die umfangreiche Sammlung des Vitra Design Museums, deren historischer Rahmen bis in die Gegenwart reicht, ist sicher nicht vollständig, zeichnet jedoch in Ihrer bewussten Beschränkung ein klareres Bild als viele der grossen Sammlungen in öffentlicher Hand.
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Auf dem Salone del Mobile 2008 stellte Vitra drei neue Konzepte von Jasper Morrison vor, eines Mannes also, der für seinen minimalistischen und rationalen gestalterischen Ansatz bekannt ist.
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Noch vor dem bekannten Coconut Chair oder dem Marshmallow Sofa entwarf George Nelson bereits 1952 einen zunächst einfach als Laminated Chair bezeichneten Stuhl aus Formsperrholz.


