Hätte irgendein westlicher Architekt oder Designer mit einer schöneren oder passenderen Inszenierung der Steinskulpturen, die in den Ruinen von Anuradhapura, der einstigen Hauptstadt von Sri Lanka gefunden worden sind, aufwarten können? Die Skulpturen aus den Jahrhunderten von 400 v.Chr. bis 1100 stehen auf Sockeln aus – um der Flexibilität willen? – ungemörtelten Backsteinen. Die Räume sind unterteilt durch Wände aus dem gleichen Mauerwerk, hier nachlässig und doch ansprechend gemörtelt. Das Museum befindet sich in einem aus Britischer Kolonialzeit stammenden Herrschaftshaus und die Räume waren wahrscheinlich das Quartier für die Bediensteten. Jetzt ist der Boden aus Gussbeton und die Wände sind geweisst. Nebst dem natürlichen Licht, das durch eine Reihe von gewölbten Fassadenöffnungen einfällt, gibt es keine Beleuchtung. Dieses weiche Licht ist alles, was die Skulpturen brauchen, um ihre Formen zur Geltung zu bringen. Wenn man gleichzeitig an die Summen denkt, die in letzter Zeit für einige Vorzeigebauten Europas ausgegeben wurden, fragt man sich, ob ein derartiger Aufwand auch entsprechend mehr bringt.
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Stellen Sie sich vor, der Architekt Ihres neuen Hauses kommt eines Tages mit Vorschlägen für den Garten zu Ihnen und erklärt, mit Nachdruck in der Stimme, dass ein Gussbetonregal eines der bestimmenden architektonischen Gestaltungselemente sein soll. Sie können den Reflex unterdrücken, laut loszulachen und erinnern ihn daran, dass Sie im Haus schon genügend Regale haben.
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Dieses Bild ist in einem Muji Store in London entstanden. Es handelt sich um einen kleinen Schaukasten mit einem Set von Raumschiffen für Kinder. Ich habe das Bild gemacht ohne mir viel dabei zu denken. Aber wenn ich es jetzt betrachte, erscheint es mir schön und bezaubernd.
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