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Workspace

Schauraum und Experimentierfeld für Vitra und das Office

«The Future of the Office?», so heisst ein vom amerikanischen Architekten und Designer George Nelson im Jahr 1982 veröffentlichter Essay zur Zukunft des Büros. Auch Vitra widmet sich dieser Frage seit vielen Jahren. Die Antworten erörtert der neue Workspace: Hier werden aktuelle Ideen, Erkenntnisse, Projekte und Produkte zu den Themen Arbeitsplatz und öffentlicher Raum interaktiv präsentiert.

Die Struktur des Vitra Workspace ähnelt einem Mosaik: Produktgruppen aus Möbeln von Vitra und Artek stehen zu Szenen arrangiert und interpretieren unterschiedlichen Zwecken zugeordnete Bürokonzepte. Ein eigener Workshop-Bereich, eine Material- und Präsenzbibliothek und ein Café begleiten das Raumkonzept.

Der Vitra Workspace befindet sich im ersten Stockwerk des Fabrikgebäudes von Frank Gehry auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein. Er funktioniert als interaktive Installation: Händler und Kunden sollen testen, kombinieren, planen, lernen und Inspirationen sammeln können. Gleichzeitig eröffnet die Betrachtung der historischen Entstehung und Entwicklung des Büros einen einzigartigen Blickwinkel auf die Thematik.

Realisiert wurde das Konzept vom Londoner Architekturbüro der Schwedin Pernilla Ohrstedt. Ohrstedt ist bekannt für ihre Arbeit mit interaktiven Räumen und ihren unkonventionellen Umgang mit Materialien. Der Vitra Workspace liegt mit dem VitraHaus, dem Vitra Design Museum, einer Vitra-Fabrik und dem Citizen Office auf einer Achse und schlägt eine Brücke zwischen Designtheorie und praktischen Bürolösungen, zwischen einer fokussierten Arbeitsatmosphäre und der sich fortlaufend verändernden Dynamik des öffentlichen Raumes.

Die Büros bei Vitra
Die eigenen Büros nutzt Vitra als Testlabore für neue Ideen und Konzepte. Hier zeigte sich etwa, dass Rückzugs- und Kommunikationszonen im Open Space unverzichtbar sind, um die Konzentration und die Zusammenarbeit der Mitarbeiter zu fördern.