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Ein wichtiger Punkt für den Kunden war, seine Identität und Werte durch die Gestaltung des Raums zum Ausdruck zu bringen – gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Besuchern. Ein gutes Beispiel dafür ist das sogenannte Atrium, ein früher wenig genutzter, grosser, runder Raum. Durch seine neue Funktion als multimedialer Kreativraum und die flexibel nutzbare Ausstattung ist er zu einem Highlight und Treffpunkt für die Belegschaft geworden.

Das Change-Management war ein wesentlicher Erfolgsfaktor, da die Arbeitsumgebung von einer durch viele Wände strukturierten Gruppenbüroanordnung mit fest zugewiesenen Arbeitstischen hin zu einer offenen, kommunikativen und auf Teamwork ausgerichteten Bürolandschaft verändert wurde. Aufgrund der Erfahrung aus unzähligen Projekten konnte Vitra auf dem ganzen Weg unterstützen, Ängste abbauen und Begeisterung schüren. So wurden die neuen Büros von Anfang an natürlich und intuitiv genutzt und von den Mitarbeitern sehr gut angenommen.

1. Begehung
Der Status Quo wird analysiert—welche Teile des Gebäudes können bleiben, welche müssen verändert werden, welche Räume eignen sich wofür, wo sind die grössten Herausforderungen.

2. Das Index-System von Vitra
3. Nutzerworkshop

2. Das Index-System von Vitra
Es ist für die Nutzer eines Büros schwierig, ihre Bedürfnisse zu formulieren. Aus diesem Grund hat Vitra ein Index-System entwickelt, das als einfaches Kommunikationswerkzeug zwischen Mitarbeitern, Geschäftsleitung und Architekten dient.

3. Nutzerworkshop
Vitra stellt den Menschen in den Mittelpunkt, denn unabhängige Untersuchungen zeigen, dass im gut eingerichteten Raum Motivation und Effizienz am höchsten sind. Darum bringen sich die Mitarbeiter aktiv in von Vitra moderierten Workshops in den Planungsprozess ein — wer braucht wo wie viel Platz, kommuniziert mit wem und braucht welche zusätzliche Ausstattung.

4. Grundrissplanung
5. Innenarchitektur

4. Grundrissplanung
Die Resultate der Workshops werden anhand einer Planung in den Raum übersetzt, es entsteht ein Grundriss mit Teamverteilung und Zuordnung.

5. Innenarchitektur
Die Grundrissplanung wird mit innenarchitektonischen Elementen gegliedert, um die zukünftige Arbeitsumgebung zum Funktionieren zu bringen. Neben Raumgliederung, Einrichtung und Technik spielen aber auch soziologische und emotionale Aspekte eine Rolle, um aus einem Arbeitsraum auch einen Lebensraum zu machen.

6. Innenarchitektur
7. Innenarchitektur

6. Innenarchitektur
Durch die Materialisierung wird ein individuelles Raumkonzept ausgearbeitet, das gleichsam die Bedürfnisse der Mitarbeiter abbildet und die Marke des Kunden reflektiert. Dazu gehört auch ein Grobkonzept für die Beleuchtung und Akustik.

7. Innenarchitektur
Nicht nur die Ausführung von Wänden, Böden, Decken oder Übergängen gilt es zu bestimmen. Auch die Möbel und Details wie Kissen, Accessoires oder Screens tragen entscheidend zum Gesamtbild der neuen Umgebung bei. Diese soll am Schluss aber nicht Sie überzeugen. Sondern die Menschen, die darin arbeiten. Nach dem Abschluss der Planungsphase beginnt die Umsetzung.

«Was wir jetzt sehen — und wir sind erst seit drei Wochen in dem Gebäude — ist, dass die Menschen einfach fasziniert sind. Und zwar auch diejenigen, die 55 und seit 30 Jahren bei uns beschäftigt sind. Weil sie eines merken: Es gibt eine wahnsinnige Wertschätzung vom Unternehmen gegenüber den Mitarbeitern. Für mich ist das obere Ende erreicht, wenn der Mitarbeiter stolz aufs Unternehmen ist.»
Robert Strauß, Geschäftsführer von Truma