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Amorepacific, 21st Floor

Seoul, Südkorea

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Nachdem das grösste koreanische Kosmetikunternehmen Mitte 2018 seinen neuen, von David Chipperfield Architects entworfenen Hauptsitz in Seoul bezogen hatte, stand nur noch die Umsetzung des 21. und damit obersten Stockwerks zur Diskussion. Schliesslich entschied man sich mit Blick auf eine zukunftsfähige Ausrichtung für einen Coworking-Space, der nicht nur den internen Startup-Teams, sondern allen Mitarbeitern offensteht. Hauptziel ist es, mit einem lebendigen Raum die Kultur der Zusammenarbeit zu unterstützen und damit Innovation und Kreativität zu fördern: «Wir wollten einen Coworking-Bereich, der sich drastisch von den Büros in den unteren Etagen unterscheidet und die Paradigmen von «Arbeitsumgebung» für unsere Mitarbeiter verändert: für die gegenwärtige Generation durch die Einführung und Förderung des neuen Arbeitsstils, für die neue Generation, indem sie eine Umgebung findet, die sie sich zum Arbeiten wünscht – und wir sie damit anlocken können.» Mit der Gestaltung des 21. Stockwerks wurde das Berliner Architekturbüro Kinzo beauftragt. Kinzos Design basiert auf einer Mischung aus rohen Materialien und kräftigen Farben und bildet damit einen Kontrast zur dezenteren Gestaltung der anderen Etagen. Mit seinem rohen und unfertigen Erscheinungsbild bietet die Fläche Freiraum für Kreativität und Austausch und kann – wie ein Küstleratelier – ein Raum für Entwicklung und Inspiration sein. Der Coworking Space war einer der ersten Orte, in denen Soft Work eingesetzt wurde. Neben vielen weiteren Produkten von Vitra hat sich Amorepacific für dieses neue Sofasystem entschieden, weil damit ein sanfter Übergang zu einer neuen Art von Arbeit eingeführt werden kann.
  • Architektur
    David Chipperfield Architects
  • Innenarchitektur
    Kinzo
  • Fotograf
    SchneppRenou
  • Video
    Marek Iwicki

«Soft Work zeigt und fördert den Wandel der Arbeit. Es ermöglicht dem Nutzer, ergonomisch korrekt und mit allen arbeitsbedingten funktionalen Notwendigkeiten – Tisch, Strom, USB etc. – zu arbeiten. Diese Flexibilität und Vielseitigkeit passt zur mobilen und agilen Arbeitskultur dieser Zeit.»

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