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Interview

Oliver Struch - Geschäftsführer, Geschäftsführender Gesellschafter
Kathrin Labza - Geschäftsführerin / Innenarchitektin


Was hat sie dazu bewegt, Coworking-Büros in der Kölner Innenstadt anzubieten?

Oliver Struch: Ursprünglich hatten wir in dem historischen Stadthaus am Hansaring ein Boarding-House geplant. Die Ausgangslage für den Umbau war jedoch so schwierig, sodass wir unsere Pläne nach längerem hin und her mit dem Bauamt geändert haben. Eigentlich ist die Idee eines Coworking-Space also aus der Not heraus entstanden. Heute jedoch sind wir sehr froh über dieses Konzept.

Was ist das Besondere am Wertheim im Vergleich zu anderen Coworking-Spaces?

Oliver Struch: Neben den Büros und Seminarräumen bieten wir unseren Mietern auch Wohnungen und eine Kinderbetreuung im selben Haus an. Die Vielseitigkeit dieses Mischkonzepts und die Lage der repräsentativen Räume im Zentrum der Stadt zeichnen uns aus. Bei uns finden Mieter ein breites Angebot, das sie rundherum im Alltag unterstützt. Wir freuen uns auch über externe Nutzer, sei es für einen temporären Arbeitsplatz, für einen Meetingraum, die dauerhafte Kinderbetreuung oder ein Apartment. Wichtig ist uns die Idee eines offenen Hauses, das alle willkommen heisst – und in dem sich alle wohlfühlen. Ausserdem haben wir schon während des Umbaus am Hansaring eine Galerie betrieben. Diese Idee werden wir auch weiterhin verfolgen, auch das ist besonders. Der grosse Raum im Untergeschoss ist mit dem flexiblen Tischsystem Hack eingerichtet, das einfach auf- und abgebaut und auch als Sofa eingesetzt werden kann. So verwandelt sich die Fläche im Handumdrehen in einen Ausstellungs- oder Eventraum