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Silhouettes

Alexander Girard, 1965

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Zusammen mit seinen Freunden George Nelson und Charles und Ray Eames zählt der Designer Alexander Girard zu den prägenden Figuren des amerikanischen Designs der Nachkriegszeit. Der Schwerpunkt seines Schaffens war das Textildesign, oft wurde er aber auch mit der Ausarbeitung von Interieurs beauftragt. So hatte er die kompletten Inneneinrichtungen der Restaurants «La Fonda del Sol» (1961, New York), «L'Etoile» (1966, New York) und «Compound» (1967, Santa Fe) entworfen – von der Innenarchitektur über die Möbel und das Geschirr bis hin zur Gestaltung der Servietten, Visitenkarten oder Zündholzschachteln.

Im Jahr 1965 wurde er mit der Ausarbeitung des New Yorker Restaurants «La Reserve» beauftragt und entwarf eine Reihe stimmungsvoller Metallfiguren, die wirken, als ob sie tanzen würden: die Silhouettes. Zwischen den Esstischen platziert, sollten sie einen fröhlichen Ausdruck in den Raum bringen und gleichzeitig eine atmosphärische Distanz zwischen den Gästen schaffen.

Das Restaurant «La Reserve» wurde leider nie realisiert, aber die Pläne und Zeichnungen von Alexander Girard sind erhalten geblieben und Teil der Alexander Girard Collection des Vitra Design Museums. Gemeinsam mit der Familie Girard hat Vitra die Ideen rund um das Restaurant «La Reserve» studiert und beschlossen, die Silhouettes zum Leben zu erwecken – vorerst mit den Motiven Bull und Mermaid.

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Alexander Girard
Der Architekt und Designer Alexander Girard zählt zu den prägenden Figuren des amerikanischen Designs der Nachkriegszeit. Der Schwerpunkt seines Schaffens war das Textildesign, in dem seine Vorliebe für Farben, Muster und Texturen zum Ausdruck kam.
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