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Weihnachten mit Alexander Girard

Von Aleishall Girard Maxon

Ein Messingtisch voll mit geheimnisvollen, glänzenden Dingen, die das Licht des warmen Feuers reflektieren; der Duft von brennendem Pinienholz; karamellisierte Haferkekse, dünn wie gehäkelte Spitze; bunte Stoffkronen auf den Weihnachtsplätzchen; Kerzen überall – das sind Erinnerungen an den Heiligabend bei unseren Grosseltern Alexander und Susan Girard.

Für Alexander Girard bedeuteten die Weihnachtstage geliebte und wichtige Rituale. Obwohl er nicht in einer bestimmten Religion aufgewachsen war, war er inspiriert von klassischen Weihnachtsfesten, die Menschen zusammenbringen und das Leben und die Schöpfung feiern. Während seiner Jugend in Florenz besuchte er hunderte Kirchen, um für einen Moment ruhig zu sitzen, die Architektur zu betrachten und eine Kerze anzuzünden. Während der Weihnachtszeit waren diese Besuche besonders beeindruckend, mit dem starken Geruch von Kiefernzweigen und den farbenfrohen Krippen.

Girard betrachtete die Weihnachtstage als Zeit, um mit der Familie und Freunden zu feiern, aber auch, um alte Mythen, Geschichten und Symbole zu ehren, bei denen es mehr um menschliche Beziehungen geht, als bei irgendeinem anderen Dogma. Er kam während seiner Karriere immer und immer wieder auf die Szene der Krippe zurück und probierte verschiedene Massstäbe und Arrangements. Die universalen Elemente der Szene faszinierten ihn am meisten: Licht von einem Stern, das Überreichen von Geschenken, das Wunder der Geburt, eine Mutter, ein Vater, Tiere – und die kreative Kraft, die der Geschichte innewohnt.


Veröffentlichungsdatum: 21.12.2017
Autor: Aleishall Girard Maxon
Bilder: © Eames Office, LLC, 2017; © Studio Girard, LLC, 2017