Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist kein Projekt. Sie steht für eine unternehmerische Haltung, die in jeder Tätigkeit Ausdruck findet. Darin, mit wem Vitra arbeitet (43 Nationalitäten, 41 % Frauen in Führungspositionen). Darin, wie Vitra Mitarbeiterinnen unterstützt (etwa mit einer betriebseigenen Kita), den Campus öffentlich zugänglich macht und gestaltet (zum Beispiel mit dem neuen Oudolf Garten) oder wie Vitra Produkte entwickelt und produziert. Darin, wo Vitra Materialien bezieht, seine Lieferkette organisiert, Gebäude betreibt (mit Energie aus Wasserkraft) und darin, wie neue Erkenntnisse über das eigene Handeln als Chancen zur Weiterentwicklung betrachtet werden.

Vitra hat den Firmensitz in Birsfelden, Schweiz und unterhält Produktionsstätten in Weil am Rhein (Deutschland), Szombathely (Ungarn) und für den asiatischen Markt in Sugito (Japan).

Produkte die lange leben

Um Produkte von möglichst langer Lebensdauer zu entwickeln, wird auf überflüssige Details verzichtet und kurzlebigen Trends widerstanden. Diese ästhetische Langlebigkeit wird durch die Qualität von Material, Konstruktion und Fertigung erst möglich. Sie manifestiert sich in Garantien von 10 oder 30 Jahren für die Klassiker, statt der üblichen zwei.
«Der grösste Beitrag von Vitra an die Nachhaltigkeit sind langlebige Produkte, die alles Überflüssige weglassen. Unsere Wurzeln im Design der Moderne würden nichts anderes erlauben.»
Nora Fehlbaum, Vitra CEO

Den gesamten Lebenszyklus beachten

Das Lebensende eines Produkts ist ein trauriges Ereignis. Damit Vitra-Produkte möglichst lange im Umlauf bleiben, sind sie so konstruiert, dass Wiederverwertung einfach ist. Reparaturen, Rücknahmen und verlängerte Garantien fördern die Erhaltung. Und in Vitra Circle Stores werden gebrauchte Vitra-Produkte angekauft, instandgesetzt und wieder in Umlauf gebracht.
«Wir suchen immer nach den besten Lösungen und entwickeln unsere Produkte weiter – nicht nur in Bezug auf formelle Aspekte, sondern auch auf Materialien. Wenn wir auf ein neues, nachhaltigeres Material stossen, das unsere Qualitätskriterien erfüllt und unsere rigorosen Tests besteht, dann setzen wir dazu geeignete Produkte in diesem Material um.»
Nora Fehlbaum, Vitra CEO

Kulturelles Engagement

Vitra betreibt ein grosses ausserbetriebliches kulturelles Engagement. Ein substanzieller Anteil des Ertrags wird zur Pflege von kulturellem Erbe im Bereich Design und Architektur eingesetzt. International werden verschiedene Institutionen unterstützt. Regelmässig profitieren beispielsweise die Eames Foundation, die sich um den Erhalt des Eames House in Pacific Palisades, Kalifornien, kümmert, die Alvar Aalto Foundation in Finnland und die Barragan Foundation mit Sitz in der Schweiz.

Ein wesentlicher Teil des Engagements kommt dem 1989 gegründeten Vitra Design Museum zugute. Dieses ist kein Firmenmuseum, sondern als unabhängige Stiftung eine weltweit anerkannte Kultur- Institution zur Erforschung und Vermittlung von Design und Architektur. Das Vitra Design Museum veranstaltet Ausstellungen, Workshops und architektonische Führungen, verfügt über eine der umfangreichsten Sammlungen industriell gefertigter Möbel, betreut einige Nachlässe bedeutender Designer und veröffentlicht Publikationen zu Design und Architektur. Durch seine Aktivitäten ist es zum Modellfall einer privat initiierten Institution mit unabhängiger Kulturarbeit geworden.

Darüber hinaus werden auf dem Vitra Campus Objekte und Bauwerke realisiert und gepflegt, die der Öffentlichkeit die Thematik Design, Architektur und Kunst näherbringen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Vitra Campus stellt ein langfristiges Bekenntnis zum Unternehmensstandort in Weil am Rhein dar.

Biodiversität auf dem Vitra Campus

Vitra setzt sich langfristig für eine ökologisch verantwortungsvolle Landnutzung ein. Auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein wird Sorge dafür getragen, dass ein Gegengewicht zu den durch Bauten und Verkehrswegen versiegelten Flächen besteht. Grosse, natürliche Blumenwiesen erstrecken sich insbesondere im nördlichen Teil zwischen den Gebäuden und stellen einen Bezug zur von Landwirtschaft und Weinbau geprägten Landschaft des benachbarten Tüllinger Hügels her.

Vitra als Arbeitgeber

Vitra legt grossen Wert auf Arbeitsumgebungen und -bedingungen, die zur persönlichen Inspiration beitragen und damit produktiv sind. Gesunde und zukunftsweisende Arbeitsverhältnisse für alle Mitarbeiter sind das Ziel. Vitra ist überzeugt, dass die besten Ergebnisse in Teamarbeit von Kolleginnen mit vielfältigen Ausbildungen, Biografien und Interessen entstehen. Unterschieden wird Raum gegeben, Verbindendes wird betont. Vitra fördert lebenslanges Lernen und die Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen innerhalb des Unternehmens. Talentierte und motivierte Mitarbeiter haben eine langfristige Perspektive im Unternehmen. Vitra sieht das Interesse und die Neugierde für das kulturelle Spektrum des Unternehmens als Grundlage für den unternehmerischen Erfolg. Um die Identifikation mit dem Projekt Vitra zu fördern, können Mitarbeiterinnen regelmässig Angebote im Bereich Design und Architektur wahrnehmen.
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